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Food, Lifestyle

Warum die Fastenzeit Spaß machen kann!

Bergfest! Die Hälfte der Fastenzeit ist geschafft…die Wochen vergingen wie im Flug und ich fühle mich super trotz Unterzuckerung.

Doch was genau zählt in den letzten Wochen nicht mehr zu meinem Speiseplan?


Dies sind:
  • Fleisch (außer Fisch)
  • sämtliche Softdrinks und Alkohol (nur Wasser & Tee)
  • keine Süßigkeiten (…ja, dazu zählt auch salzig und sauer!)

 

Aber warum mache ich das eigentlich?

Nach einer erfolgreichen Fastenzeit im letzten Jahr hatte ich mich dazu entschlossen diese im Jahr 2017 nochmals durchzuziehen.
Schon 2016 habe ich in der Zeit keine Schnucke zu mir genommen und habe es auf sonderliche Weise auch geschafft. Da ich eigentlich ein riesen Schokoholic bin und ich ohne M&Ms, Milka, Toffifee, Amicelli und Oreos nicht zurechnungsfähig bin, dachte ich, wird die Fastenzeit eine immense Herausforderung. Doch ich hatte mich tatsächlich getäuscht.

Nach ein zwei Wochen ist das Verlangen auf eine süße Verführung fast wie ausgelöscht.
Auch dieses Mal ergeht es mir ähnlich. Mir fehlen weder Fleisch, noch Cola und Co oder Süßigkeiten.

 

Doch was bringt mir das ganze überhaupt?

Entschlackung des Körper? Rasanter Gewichtsverlust oder vollkommene Gesundheit?

Nichts von dem muss auch mit einer Fastenzeit einhergehen. Bei mir ist fast keiner dieser Punkte eingetreten.
Für solche Ergebnisse müsste man schon seine gesamte Lebensweise und Ernährung auf den Kopf stellen…doch ich ohne meine heißgeliebte Pizza? Das geht auch nicht während der Zeit des Verzichts.
Auch Kohlenhydrathe generell will ich ganz bestimmt nicht missen. Daher hat die Fastenzeit nicht gleich was mit einer Diät zu tun.

Vielmehr positiv ist, dass sich mein Hautbild konstant verbessert hat, denn wer kennt es nicht…hat man mal in die Chips Tüte gegriffen oder sich ein reichhaltiges Dessert gegönnt, fängt bei vielen die Haut an verrückt zu spielen.
Auch die übermäßige Wasserzufuhr (bei mir sind es am Tag c.a. 3 Liter) trägt zur Klärung des Körpers bei. Klar ist es schwierig so viel am Tag zu trinken, aber hat man einmal damit angefangen, greift man auch automatisch zur Wasserfalsche (…habe sonst das Gefühl ich trockne aus haha!).

Der Fleischverzicht ist rein für das gute Gewissen. Da ich generell sehr selten Fleisch esse, ist dies das geringste Problem für mich. Zurzeit ernähre ich mich pescetarisch, das bedeutet, man kann sich dennoch von Fisch ernähren. Diesen Ansatz finde ich gar nicht mal so schlecht, zumahl man durch diese Weise dennoch wichtige Nährstoffe zu sich nimmt. Also probs an alle Pescetarier, Vegetarier und auch Veganer, aber ich freue mich schon sehr auf die Grillsaison und da werde ich mir auch ganz sicher eine Bratwurst gönnen.

Nebenwirkungen der Fastenzeit!

Vieles wird eine Herausforderung: Einkaufen gehen, mit anderen zusammen essen oder am Wochenende ausgehen. Ja sogar sämtliche Werbeflächen lassen einen jedes Mal aufzucken wenn die Lust auf das Verbotene kommt. Mit starken Nerven kann man diesen Drang gut unterdrücken, aber es ist und bleibt eine Challenge anderen dabei zuzusehen, wie sie sich genüsslich einen dicken Schokokuchen gönnen oder wie einem die Schnuckeregale förmlich zuwinken während man im Supermarkt herumirrt. Da lässt die schlechte Laune nicht lange auf sich warten und die bitter böse Unterzuckerung macht sich bemerkbar.

Doch wie schon erwähnt: Übung macht den Meister! Und auch durch ein paar Tricks lassen sich diese Hürden überbrücken.

 

 

Meine Tipps & Tricks für den erfolgreichen Verzicht

  • bei aufkommendem Heißhunger nach Süßigkeiten ein Glas Wasser trinken
  • Obst hilft um den Glukosehaushalt aufrecht zu halten
  • Ablenkung durch Sport, Bewegung an der frischen Luft etc.
  • Tagebuch führen, um Fortschritte festzuhalten: Extra Motivation!
  • sich auf das Ende der Fastenzeit und die verdiente Belohnung freuen

…dann verspreche ich euch, dass die Zeit wie im Flug vergeht!

Also…wenn Ihr nicht schon am Fasten seid, vielleicht solltet Ihr es auch einmal in nächsten Jahr versuchen…ich kann es euch nur ans Herz legen!

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2 Comments

  • Reply Sonja

    Danke für deine Tipps, finde ich super! Ich hab auch mal eine Zeit lang versucht, auf Zucker zu verzichten, bin damals aber leider nicht so weit gekommen. Habe es mir für dieses Jahr noch einmal fest vorgenommen und hoffe, dass ich es besser schaffe …

    Liebst
    Sonja

    2. April 2017 at 14:17
    • Reply Lorena

      Danke für deine lieben Worte!

      Ich hoffe, dass es dieses Mal bei dir besser klappt und du es noch bis zum Schluss durchziehst:)

      Liebe Grüße,
      Lorena

      5. April 2017 at 11:48

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