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Lifestyle, Travel

Mein Festival Guide 2018

Ein neues Jahr bedeutet auch neue Dinge erleben und unvergessliche Abenteuer.
So sind für mich Festivals ein besonderes Muss, die ich 2018 nicht missen möchte!

Erst die letzten zwei Jahre habe ich Festivals für mich entdeckt und mir geschworen dieses Jahr wieder Teil einer solchen Veranstaltung zu sein. Mein Musikgeschmack ist tatsächlich sehr breit gefächert, dennoch kann ich behaupten, dass House, Indie Rock/Pop und Alternative Rock meine absoluten Faves sind. Somit ist es schwierig ein Festival zu finden, das all diese Genre miteinander vereint oder sich nur auf eins zu beschränken.

Somit lohnt es sich auf die diesjährigen Möglichkeiten einen Blick zu werfen und die unterschiedlichen Festivals zu vergleichen. Zumindest eine kleine Auswahl, die mein Interesse geweckt hat.

Lollapalooza

Die letzten Jahre war das Lollapalooza meine Anlaufstelle im September, um die Musik in all ihren Facetten zu erleben.
Mit meiner besten Festival Clique beschlossen wir Berlin einen Besuch abzustatten. Beide Male lockte uns ein vielfältiges Line Up, unter denen sich auch einige unserer Lieblingskünstler befanden.

So hatte ich die Chance 2016 auf Years & Years zu treffen, Chase & Status live zu erleben, den Klängen von MNEK zu entfliehen oder einfach nur zu Odesza abzufeiern.

2017 freute ich mich besonders auf Galantis, Twor Door Cinema Club und Yellow Claw. Aber auch Marteria beeindruckte mich mit seiner Bühnenshow und The XX waren neben Galantis mein absolutes Highlight!

Mit über 70.000 Gästen täglich (Samstag und Sonntag) gehört das Lollapalooza zu den etwas größeren Festivals. Was nicht gerade ein Vorteil war, denn die Organisation ließ zu wünschen übrig. Besonders letztes Jahr kamen wir wirklich an unsere Grenzen. Mit der Rennbahn Hoppegarten hatten sich die Organisatoren wohl die schlechteste Location ausgesucht. Eine Bahnhaltestelle für so viele Leute? Selbst etwas früher zu gehen, um den Ansturm zu umgehen, war nicht die beste Idee.
Viel Gedränge, Geschubse und stundenlanges Warten in einer Masse von Menschen, machten unseren Abend zu einer nervenaufreibend  Situation. Ich habe bis heute keine Ahnung, wie wir da alle einigermaßen heil raus gekommen sind.

Ob ich dieses Jahr nochmal auf das Lollapalooza will kann ich bislang noch nicht sagen. Das hängt letztendlich vom diesjährigen Line Up ab. Es bietet auf jeden Fall viele großartige und unterschiedliche Künstler und man findet auf dem Gelände alles was das Herz begehrt, von Themenwelten über leckeres Essen bis hin zu coolen Aktionen und Programmen.

 

Fazit

  • Größe: über 70.000 Menschen pro Tag
  • Zeitraum: 8 & 9 September
  • Kosten: 129 Euro (early bird, 2 Tage) bis hin zu 149 Euro
  • Genre: Von Pop bis Rock über Indie, Hip Hop und Elektro
  • Line Up: noch nicht bekannt
  • Ort: Berlin
  • Übernachtung: kein Camping, umliegende Hostels/Hotels
  • Organisation: kein Kommentar…bleibt zu Wünschen übrig
  • Mehr Infos: hier!

Persönliches Fazit -> Mir ist das Lollapalooza fast schon zu groß und durch die zusätzlichen Kosten für Übernachtung und Co definitiv etwas zu teuer. Wenn das LineUp jedoch stimmt, ist das Festival dennoch zu empfehlen und eventuell würde ich dann auch nochmal hingehen.

 

 

Melt

Das Melt Festival hat mich schon immer irgendwie gereizt. Nicht nur die coole Location, auch an Acts wird jedes Jahr viel geboten. Doch drei Tage Party on mass hat mich dann jedes Mal etwas abgeschreckt. Selbst nach zwei Tagen Lollapalooza konnte man danach nicht mehr viel mit mir anfangen. #ichbineinealteoma

Besonders in den A* beißen könnte ich mir, dass ich 2016 nicht hingegangen bin. Denn in diesem Jahr waren einige meiner Lieblingskünstler vor Ort: Disclosure, Tame Impala, Two Door Cinema Club, Jamie XX, Mura Masa,  M83 und Boys Noize. Ich könnte wirklich ein Tränchen deshalb verdrücken….aber wer weiß, vielleicht gibt es bald nochmal solch ein hammer Line Up. 2018  wären besonders interessant für mich Florence + the Machine, The XX  und auch Mura Masa ist wieder dabei.

 

Fazit

  • Größe: um die 20.000 Party People
  • Zeitraum: 13 – 15 Juli
  • Kosten: 129 Euro (early bird, 3 tage inkl. Camping)
  • Genre: breit gefächert, eher Elektro und Alternative
  • Line Up: steht fest
  • Ort: Ferropolis (Sachsen-Anhalt)
  • Übernachtung: Camping, Hostels/Hotels (eher weniger)
  • Mehr Infos: hier!

Persönliches Fazit -> Das Melt fällt für mich dieses Jahr wieder aus. Preis Leistung klingt auf jeden Fall fair und durch die coole Location ein sicher unvergessliches Party Wochenende.

 

 

MS Dockville

Jetzt kommt eins meiner persönlichen Favoriten. Das Festival in Hamburg bietet eine Reihe großartiger Indie und Elektro Artists von sehr bekannt bis hin zu unbekannten Insider Tipps. Sehe ich mir das LineUp der vergangenen Jahre an können Artists wie Flume, Milky Chance, Kakkmaddafakka, Boys Noize, Annenmaykatereit, Bastille, Crystal Fighters,  St. Lucia, Moderat, Glass Animals, King Kruel, Mura Masa oder in diesem Jahr alt-J, mich sofort überzeugen.

Klassisch zur Musik setzt das MS Dockville auch auf Kunst in anderen Formen, die auf dem Gelände präsentiert werden. Viele unterschiedliche Künstler kommen neben den Musikern zusammen, um ihre Werke auszustellen. Auch Performance Kunst findet hier seinen Platz. Die Aufmachung des Festivals lehnt sich stark an die Hippi Ära und dem Gefühl von Freiheit und Boho an, das macht diese Veranstaltung so besonders.

Fazit

  • Größe: ca. 20.000 pro Tag
  • Zeitraum: 17- 19 August
  • Kosten: 99 Euro (3 Tage) 119 Euro (3 Tage inkl. Camping)
  • Genre: Indie über Alternative bis Elektro
  • Line Up: teilweise bekannt
  • Ort: Hamburg
  • Übernachtung: Camping und umliegende Hostels/Hotels
  • Mehr Infos: hier!

Persönliches Fazit-> Auf jeden Fall eine Überlegung wert und ich versuche auf  das MS Dockville dieses Jahr zu gehen. Gespannt bin ich auf die noch kommenden acts und Preis/Leistung ist hier auf jeden Fall unschlagbar!

 

 

Feel

Das Feel Festival war schon immer ein Geheimnis für mich….gerade weil das LineUp erst bei Beginn der Verantslatung vor Ort bekannt gegeben wird, eine richtige Überraschungstüte also. Das Festival Gelände ist riesig und mit 25 Bühnen und Floors bestückt. Während der 5 Tage gibt es um die 500 Acts zu sehen. Von Elektro bis Indie und Pop/Rock gibt es hier alles was das Herz begehrt, wenn auch eher unbekanntere Artisten. Das absolute Highlight für mich ist, dass das Gelände auch einen See umfasst und man sich so bei heißen Temperaturen jederzeit abkühlen kann.

Fazit

  • Größe: laut Internet rund 10.000 pro Tag
  • Zeitraum: 5 – 9 Juli
  • Kosten: 119 Euro inkl. Camping
  • Genre: Indie über Alternative bis Elektro
  • Line Up: erst bei Festivalbeginn
  • Ort:Lichterfeld-Schacksdorf
  • Übernachtung: Camping
  • Mehr Infos: hier!

Persönliches Fazit-> Auf das Feel werde ich dieses Jahr wohl eher nicht gehen. Ich mag zwar Überraschungen, aber letztendlich würde ich schon gerne wissen was mich erwartet und die Länge von 5 Tagen gibt mir bei meiner nicht vorhandenen Kondition doch zu bedenken.

 

 

New Horizon

Dieses Elektro Festival steht auch ganz weit oben auf meiner Liste. Stattfinden tut das ganze im Nürnburgring und man kann in 7 verschiedenen Areas mehr als 150 Djs erleben. Das Festival gibt es erst seit letztem Jahr und wird nach vollem Erfolg auch dieses Jahr stattfinden. In mir schlummert einfach ein großer EDM und House Music Fan, genau aus diesem Grund würde ich mich auch super aufgehoben fühlen. Schon jetzt überzeugt mich das LineUp voll und ganz. Bei Acts wie EDX, Hardwell, Netsky, The Him, Yellow Claw, und Armin van Buuren geht mein Herz auf! Das komplette LineUp steht bislang noch nicht fest.

Fazit

  • Größe: im letzten Jahr an die 55.000 Besucher
  • Zeitraum: 24  und 25 August 2018
  • Kosten: 169 Euro inkl. Camping (ohne 119 Euro)
  • Genre: purer Elektro !!!!
  • Line Up: teilweise bekannt
  • Ort:Nürnburgring
  • Übernachtung: Camping und außerhalb
  • Mehr Infos: hier!

Persönliches Fazit-> Dieses Festival ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Da ich persönlich immer abgeschreckt vom World Club Dome in Frankfurt bin, wäre das New Horizon eine echte Alternative für mich. Zwei Tage reichen für mich auch völlig und vielleicht wird das dieses Jahr noch was.

 

 

Highfield

Bis vor Kurzem war mir das Highfield noch kein Begriff. Durch Freundinnen habe ich davon das erste Mal gehört. Das Festival findet auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See in der Gemeinde Großpösna (in der Nähe von Leipzig) statt und konzentriert sich auf  Rock und Indie (mit ein wenig Hip Hop). So kommen dieses Jahr Billy Talent, Marteria, Clueso, Prinz Pi oder Bausa. Wie ihr seht eigentlich bunt gemischt. Das coole auch hier, das Festival Gelände liegt direkt an einem See, perfekter kann man den Sommer eigentlich nicht verbringen.

Fazit

  • Größe: im letzten Jahr an die 35.000 Besucher
  • Zeitraum: 17 – 19 August
  • Kosten: 139 Euro (inkl. Camping)
  • Genre: bunt gemixt!
  • Line Up: bereits bekannt
  • Ort: Großpösna
  • Übernachtung: Camping und außerhalb
  • Mehr Infos: hier!

Persönliches Fazit-> An sich ein rundum schönes Festival in großartiger Lage und auch Preis/Leistung spricht dafür, nur würde ich wenn nur wegen Billy Talent und Marteria (den ich schon gesehen habe) hingehen und dafür lohnt es sich nicht!

 

Weitere…

  • Mayday (Elektro, in Dortmund, April)
  • Hurricane (Hip Hop, Indie Rock, Punk Rock, in Scheeßel, Juni)
  • World Club Dome (EDM, in Frankfurt, Juni)
  • Rock am Ring (Alternative Rock, Rock, Hip Hop, in Nürburg, Juni)
  • Rock im Park (s.o.)
  • Southside (alle Genre, in Neuhausen ob Eck, Juni)
  • Splash! (Hip Hop, in Gräfenhainichen, Juli)
  • Airbeat One (Elektro, in Neustadt-Glewe, Juli)
  • Deichbrand (Rock, in Nordholz, Juli)
  • Parookaville (EDM, in Weeze, Juli)
  • Electrisize Festival (Elektro, in Erkelenz, August)
  • Plötzlich am Meer (Elektro, in Kolobrzegn Polen, August)

Einen Gesamtüberblick findet ihr hier !

 

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.           Victor Hugo

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